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Mein Konto entwickelt sich nicht gut. Welche Gründe kann es dafür geben?

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass ein bestimmtes Konto nicht performed wie gewünscht. Die Welt der Online-Werbung verändert sich ständig. Die Konkurrenz nimmt ebenso Einfluss auf die Entwicklung wie Kundenverhalten, externe Events, z.B. das Wetter oder politische Ereignisse im Zielmarkt. Auch Änderungen direkt im Google AdWords Konto wirken sich auf die Performance der Anzeigen aus.


Bevor Sie unruhig werden, schlagen wir vor, dass Sie mögliche Gründe für die veränderte Entwicklung Ihres Kontos untersuchen.

Hier finden Sie einige Ideen, wo Sie die Suche anfangen können. 

 

1. Veränderungen im Google AdWords Konto

Veränderungen der Keywords: Haben Sie bestimmte Keywords pausiert oder wieder aktiviert? Gibt es neu hinzugefügte Keywords, die zu hohe Kosten verursacht haben? Dies ist üblicherweise der Fall, wenn es Brüche in der Kostenstruktur gibt.


Anzeigentexte: Haben Sie Anzeigentexte verändert? Anpassungen von Anzeigentexten können sich schnell auf die Effektivität des Kontos auswirken. 


Änderungen im Targeting: Wenn Sie hier Einstellungen verändern, kann das die anzusprechende Zielgruppe beeinflussen. Die neue Zielgruppe könnte größer oder kleiner sein, unterschiedlich auf die Anzeigen reagieren aber auch eine andere Kaufkraft aufweisen. Es kann sogar passieren, dass der gesamte Traffic durch falsches Targeting abgeschaltet wird. Hier sollten Sie vorsichtig vorgehen.


 

2. Ihre Website und Produkte

Ein neues Website-Design: Haben Sie Ihre Website verändert? Sogar kleine Änderungen wie das Vergrößern oder Verkleinern von Buttons oder Anpassungen in den Texten können sich negativ auf die Conversion-Rate Ihrer Website auswirken.


Der Tracking Pixel: Wurde der Quelltext des Pixels verschoben? Funktioniert das Tracking? Prüfen Sie mit der zuständigen Person die möglichen Fehlerquellen.


Produktänderungen:
Ein anderer Preis oder neue Lieferkosten können schnell die Konkurrenzfähigkeit Ihrer Online-Werbung beeinflussen. Dies wirkt sich dann auch auf die Kaufhäufigkeit Ihrer Kunden und somit auf die Effektivität Ihrer Online-Werbung aus.


 

3. Änderungen im Bid Management Tool

Ziele: Prüfen Sie Ihre Zieleinstellungen. Sind sie wirklich realistisch? Gab es in der letzten Zeit Veränderungen? Vielleicht müssen sie nach dem Weihnachtsgeschäft angepasst werden? 

Keine Ziele: Ein Bid Management Tool ohne spezifische Ziele laufen zu lassen, ist vergleichbar wie einem Auto einfach das Fahren zu überlassen (auch Google kann das mit den Autos noch nicht). Sich realistische Ziele zu überlegen und sie dem Bid Management Tool vorzugeben, sollte eine Ihrer ersten Amtshandlungen sein. Erfahren Sie, welche Ziele Sie in Adspert einstellen können. 


 

4. Konkurrenz

Neue Konkurrenz am Markt wirkt sich meist inflationär auf die CPC-Gebote und negativ auf die Effektivität der vorhandenen Marktteilnehmer aus.

Konkurrenzgebote: Entscheidet sich ein Konkurrent aggressiver zu bieten, so müssen Sie für die gleiche Effektivität Ihrer Anzeigen meist auch mehr Geld ausgeben.
 

Branding: Das Bieten auf die Brand Keywords der Konkurrenz ist eine Grauzone. Es kann aber trotzdem passieren, dass ein großer Marktteilnehmer auf Ihrem Unternehmensnamen wirbt und somit Druck auf Ihre Preise ausübt. Entweder Sie spielen das Spiel mit oder Sie entscheiden sich für eine kostengünstigere niedrigere Anzeigenposition.

 

5. Saisonalitäten und Benchmarking  

Saisonalitäten: Auch Ihr Account unterliegt bestimmten Saisonalitäten, welche sich auch negativ auf Ihre Conversion-Rate auswirken können. Wenn Ihr Hauptgeschäft zur Weihnachtszeit läuft, dann ist es schwer den Januar mit dem Dezember zu vergleichen, richtig? Wenn Sie Kampagnenergebnisse vergleichen, sollten Sie diese Effekte berücksichtigen.

Vergleiche von Zeiträumen: Zwei Tage mehr oder weniger können den objektiven Vergleich von zwei Kampagnen erschweren, insbesondere, wenn diese Kampagnen starken Tagessaisonalitäten unterliegen.


Conversion-Verzögerung: Wenn Sie wissen, dass Ihre Käufer zwischen dem Klicken der Anzeige und dem eigentlichen Kauf ein bisschen länger Bedenkzeit brauchen, dann sollten Sie dies für den Vergleich von Zeiträumen berücksichtigen. Ab und zu kann die Zeitspanne zwischen Klick und Kauf einige Wochen dauern. Das führt unter anderem dazu, dass die letzten Tage immer schlechter aussehen als die Wochen davor. 

 

6. Nutzerverhalten

Das Nutzerverhalten kann sich auch auf die Performance Ihres Accounts auswirken. Es gibt einfach Tage, an denen Besucher Ihrer Seite nicht so gut konvertieren. Es gibt ziemlich wenig Spielraum, dieses Verhalten zu verändern. 

 

7. Externe Events 

Wetter: Das Wetter beeinflusst nicht nur die Offline-Welt. Ein lang erwarteter Frühlingsanfang oder ein langes Regenwochenende wirken sich auf die Klickrate (CTR) Ihrer Keywords und die Conversion-Rate Ihrer Webseite aus, negativ als auch positiv.

Politische Events: Seltene, aber wichtige politische Ereignisse haben einen großen Einfluss auf Ihre Online-Werbung. Stellen Sie sich vor, alle sind wählen und keiner sitzt im Internet.

Up-to-date: Vielleicht sind Ihre aktuellen Produkte aus der Mode gekommen und es kauft keiner mehr Sandalen im Herbst? Auch solche Bedingungen wirken sich negativ auf Ihre Online-Werbung aus.

 

Sollte keiner der oben beschriebenen Punkte auf Sie zutreffen, dann kontaktieren Sie uns bitte: support@adspert.de

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